Was ist passiert?
Zu Beginn dieser Woche wurde der Österreichischen Universitätskonferenz (uniko) seitens der Regierung mitgeteilt, dass Wissenschaft und Forschung im aktuellen Regierungsprogramm keine Priorität haben und sie mit massiven Kürzungen des Budgets in Milliardenhöhe zu rechnen haben.
Konkret soll das Budget 2028 – 2030 von den aktuellen 16,5 Mrd € auf 15,5 Mrd. € gekürzt werden, anstatt auf die benötigten 18 Mrd. € erhöht. Das entspricht einer faktischen Kürzung des Unibudgets um knapp 14%.
Diese Kürzungen würden massive Einschnitte in die Finanzierbarkeit unserer Universitäten bedeuten. Fortschritte in der Forschung und Weiterentwicklung in der Lehre würden dadurch massivst eingeschränkt werden und würden die BOKU in Sachen der Finanzierung um fast 10 Jahre zurückwerfen.
Weitere Folgen wären ein Rückgang der Studienplätzen und der Lehrqualität in allen Bereichen, aber vor allem in praktischen Laboren, Exkursionen und Projekten, die die BOKU ausmachen.
Außerdem würde ein kleineres Budget die Zusammenarbeit zwischen Universitäten einbremsen sondern einen Konkurrenzkampf um die Gelder initiieren.
Nicht nur BOKU-Angehörige würden kurz- und langfristig unter diesen Änderungen betroffen sein. Durch die entstehenden Kürzungen wird indirekt unser Gang in eine nachhaltige Zukunft und lebenswerte Welt für alle Menschen eingebremst, wenn nicht gar gestoppt.
Demo am 27.05.
Um der Regierung zu zeigen, dass unsere Universitäten kein Sparpotenzial sind, sondern ein essenzieller Teil für eine gute Zukunft sind, gehen wir am 27.05. ab 13:00Uhr auf die Straße.
Treffpunkt ist am Ring vor dem Hauptgebäude der Uni Wien
Weitere Infos und wichtige Links
Petition gegen die Budgetkürzung





